Drinnen


Wie gewohnt sind im Hause sichere Bedingungen unabhängig der Jahreszeiten gegeben.

Jedoch müssen einige wenige aber wichtige Dinge beachtet werden:


Zuerst muss die richtige Einrichtung her! Dabei sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt.

Die räumlichen und dem Vorhaben entsprechenden Rahmenbedingungen entscheiden über die Anschaffungskosten, die im Haus die höchsten sind, auch da zumeist die Sonne und der Garten ersetzt werden muss.

Jedoch sind perfekte Pflege und Einflussmahme möglich und höchste Produktivität. Wozu allerdings das Anbau-System ersteinmal einwandfrei funktionieren muss. Eine Einstellungsperiode versteht sich als fast immer als notwendig, bevor die "Anfängerfehler" alle überwunden sind.

Die Natur muss hierbei komplett ersetzt werden und es herrscht generelle Verantwortlichkeit den lebenden Pflanzen gegenüber. Wobei eine Automatisierung auch der Bewässerung (zumindest ergänzend) oft ratsam ist.

Meist werden MetallhalogenLampen zum Wachstum empfohlen und auch verwendet. Sie haben ein blaueres Lichtspektrum (Tageslicht-ähnlicher) als NatrimdampfLampen (rotes Abendlicht) und fördern somit tatsächlich vergleichsweise eher die Blatt und Stängelentwicklung. Jedoch sind sie unnötig teuer, mit Quecksilber nicht umwelt- oder verbraucherfreundlich und letztlich dank LED völlig überholt.

Auch lassen sich unter NDL (spätestens durch die mit ebenfalls erhöhtem Blauanteil) auch bestes Wachstum erzielen. MetallhalogenLampen verkaufen wir daher erst garkeine.

Je nach Bedürfnis der Pflanze ist auch die Erde zu wählen.

Gute Erde macht den Unterschied in der Menge und der Qualität der Ernte aus!


Der dreifache Bio-Werdegang

(allgemein)


Glashaus und Wintergarten


Drinnen und doch unter dem Himmel:

Im Gewächshaus oder Wintergarten kommen besonders die Vorzüge der beiden anderen Methoden zusammen.

Hier ist oft ohne jeden Stomverbrauch dennoch die aller beste Pflege möglich. Die Produktivität richtet sich vorallem nach den bepflanzten Flächenausmaßen und der Erde.

Einzig die feuchte und stagnierende Luft und die Möglichkeit einer Schädlings-Invasion bedürfen ein wachsames Auge!

Selten sind Aktivkohlefilter von Nöten.

Anschaffungs und Betriebskosten sind minimal, wenn man bereits über die HardWare verfügt!-)

Auch lassen sich besondere Spezializäten tropischer Klimazonen (je nach Größe) einfach selber ziehen. Bananensorten und Kakao oder Ananas sind sicherlich nur für Liebhaber interessant. Bei richtiger Sortenwahl und ggf. mit Beschneidung der Äste kann jedoch auch diese Bandbreite erfolgreich abgedeckt werden. Die so gewonnenen Früchte sind meist besonders aromatisch und süß, da sie bis zur endgültigen Reife, an der Pflanze waren und nicht lange (unreif geerntet) verschifft werden müssen. Sie gleichen bei gutem Sommer durchaus der Qualität von Flugobst oder dem was man aus dem Urlaub kennt.

Im Winter muss jedoch zumeist zusatzbelichtet werden, speziell bei Fruchtbildung über lange Zeit.


Auch hier ist die richtige Erde entscheidend.

Zu Beginn eines Pflanzenlebens vertragen die meisten Sorten nur wenig Nährstoffe, besonders zuviel Stickstoff lässt die Blätter im Licht verbrennen.


Das ürsprüngliche Land gibt die gewohnte Bodenbeschaffenheit mit sich.



Draußen


Im Gegensatz zum Indoor/Inhouseanbau sind darußen keine Granzen was Raum und Erde angeht gegeben.

Jedoch müssen einige wenige aber wichtige Dinge beachtet werden:


Zuerst muss ein lichtes GartenParadies her! Dabei sind der Phantsie kaum Grenzen gesetzt.

Das vorhandens Pflanzenwachstum und Vorkommen lässt sicher auf die Bodenbeschaffenheit schließen, auch ohne irgendwelche weiteren Tests. Starkes, grünes Wachstum von zB: Brennesseln lässt auf guten humosen Boden schließen.

Sumpfpflanzen geben einen sauren PH Wert bekannt, Disteln und Brennnesseln einen eher alkalischen.

Im Gegensatz zu drinnen ist draußen oft ein häufiges Pflegen nicht immer möglich und manchmal sogar ungewollt. Es sollten sich an einer geeigneten Stelle die Bedingungen mehr oder minder von selbst einstellen. Was mit den gewählten Pflanzen zusammenhängt. Nicht immer ist eine Stelle für das geignet, was man dort gerne hätte. Hierbei würden Anpassungen des PH-Wertes und der Bodenzusammensetzung anfallen oder es wird einfach woanders ausprobiert, bis das Resultat stimmt.

Nur direkt nach der Auspflanzung (oder der Keimung) sind die Blümchen noch angreifbar für jeden SchadEinfluss.

Hierbei , auch im Städtischen Gärtnern, muss die Blume den Naturgewalten draußen auch trotzen können. Die richtige Sortenwahl ist allesentscheidend!

Dazu muss sie entweder schon im Sonnenlicht gekeimt sein oder über 10-14Tage daran (draußen im Schatten) gewöhnt werden, um nicht zu verbrennen.

Mit einer Erhöhung des Humus- und Nährstossanteils lassen sich wahre Monster an Größe und Ertrag schaffen. "Geilwuchs" (durch zuviel Stickstoff) ist allerdings zu vermeiden.

Dann gibt es auch draußen Maximalerträge!



Drinnen:

Ist die komplette Einrichtung aufgebaut, auch die Erde da... Dann kann es losgehen:

Entweder wählt man zuerst kleinere Töpfe mit weniger gedüngter Erde für dei Jungpflangen oder man füllt in große Töpfe unten stärker gedüngte Erde und oben in der Mitte (zum Anwachsen) nährstoffärmere. Auch so steht der Keimling oder Steckling nicht direkt im ganzen Dünger... Erst später erreichen die Wurzeln den Dünger.

WurmHumus, PreMix und Guanokalong sind die besten Lieferanten aller Nährstoffe!


Die Belichtungszeit zusammen mit den verfügbaren Nährstoffen (der Topfgröße) stellen flexibel und der gewünschten Größe nach, die Blüte ein...

Zusatzdünger können zur generativen (fruchtbildenden) Phase begünstigend eingesetzt werden. Dünger mit Vitaminen und Zuckern nehmen der Pflanze die Produktion dieser Stoffe halt ab.

Bei Schädlingsbefall ist schnellstmöglich zu handeln!

Eine Invasion von Blattläusen, Spinnenmilben oder Trauermücken und Thripsen ist verheerend, da die natürlichen Feinde des Schädlings drinne völlig fehlen.

Biologische Maßnahmen sind hierunter beschrieben!-)

Bei eingespieltem System sollte letztendlich immer eine sehr gute Qualität gegeben sein, die den Kosten gerecht wird. Exoten und Experimente sind immer möglich!



Der Bio-Werdegang

(zur Praxis)

Im Glashaus oder Wintergarten:

Ist die Pflanzenauswahl gefunden, auch die richtige Erde dazu, geht es los:

Auch hier muss die Anfangszeit mit nährstoffarmer Erde begonnen und überbrückt werden, bevor die Blumen die ganze Menge an Nährstoffen vertragen.

Hierbei ist variabel ob in Töpfen oder in den Erd-Boden gepflanz wird. Töpfe lassen aber eine bessere Kontrolle des Wachstums zu.

WurmHumus, PreMix und Guanokalong sind die besten Lieferanten aller Nährstoffe!

Sie werden mit guter Blumenerde und oder dem vorhandenen Mutterboden gemischt, so muss selbst bei sehr schnell wachsenden Pflanzen kein Zusatzdüger mehr verwendet werden.

Einzig die Blütephase kann ggf. mit Zusatzdüngern gefördert werden, wenn diese nicht rechtzeitig (zum Winter hin) von selbst geschieht.

Zur Aufzucht von Weihnachtssternen, werden diese ab August so verdunkelt, dass sie eine Dunkelphase von mind. 12Std. täglich haben um bis zum Dezember die schönen roten Blätter ihrer Blüte zu tragen .

Solche Maßnahmen sind allerdings nur selten von Nöten.

Schädlingsbefall wird genau wie drinnen behandelt.

Die Ergebnisse variieren je nach BlumenSorte und dem Können des Gärtners. Experimentelle Versuche mit exotischen Sorten können sich (warm & trocken) bis durch den Winter ziehen.





Draußen:

Hat man seine GartenParadies geschaffen, geht es wie folgt weiter:

Töpfe sind hier zur vorherigen Aufzucht ratsam, jedoch lassen sich auch im Topf (geschützt vor Fressfeinden) direkt vor Ort die Samen setzen. Jedoch in Anzuchterde versteht sich, später kann einfach stärker gedüngte Erde oben auf den Boden gegeben werden, wenn dieser nicht bereits in darunterliegenden Tiefen vergraben ist.

WurmHumus, PreMix und Guanokalong sind die besten Lieferanten aller Nährstoffe!

Umgraben & Auflockern der Erde muss sein!

Schnecken sind die aller größte Gefahr!

Kupferklebeband die einzige gute Lösung!-)

Auch Rehe, Hasen, Wildschweine, Katzen und Hunde können einem alles wegfressen.

Blattläuse und solche Kleintiere sind nicht gefährlich, da ihnen draußen immer ihr natürlicher Freind dicht auf den Fersen ist.

Die Fruchtbildung richtet sich nach dem Rythmus der Natur.

Zusatzdünger sind nur wenn nahe gelegen regelmäßig ausbringbar. Daher sollten die Grunddünger ausreichen. Sie können zusammen mit weiterer Erde auch (oben drauf) nachgetragen werden.

Ob die Bedingungen stimmen sieht man am Resultat!

Nur geeingnete, (zB: einheimische) Sorten vertragen auch schlechteres Wetter!

Mein Wissen teile ich immer auch gerne unentgeltlich...


Siehe aber auch selbst

zB: Bücher wie:

"Der Bio Garten"

"I LOVE IT!"

und

"Tropische Nutzpflanzen", etc...